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Schon
von 1909 bis 1963
hatte der Name Bugatti einen exklusiven Klang. Die legendären
Sportwagen gingen als die erfolgreichsten Rennwagen in die Automobilgeschichte
ein. Bugatti ist aber auch in das Geschäft mit Luxus-Reiselimousinen
eingestiegen:
Der
Bugatti Royale (Bugatti Type 41) war ein Luxus-PKW mit
einem Gesamtgewicht von mehr als 3 Tonnen, von dem nur 6 Exemplare
gebaut wurden - die Weltwirtschaftskrise nach 1929 verhinderte
einen ökonomischen Erfolg. Die Seltenheit führte immerhin
dazu, dass alle 6 Fahrzeuge noch existieren: Zwei im Automuseum
von Mulhouse / Mülhausen ("Cité de l’Automobile – Musée
National – Collection Schlumpf"), eines ist im Besitz von
Volkswagen (allerdings nicht im VW-Museum zu besichtigen,
das sich nur mit der Marke Volkswagen beschäftigt), eines
steht in einem Automuseum in den USA.
Insgesamt
baute die Firma Bugatti in der Zeit von 1909 bis 1956 knapp 8000
Fahrzeuge. Sieben Jahre lang wurden von Bugatti noch Reparaturen
u.ä. vorgenommen, aber 1963 war dann endgültig Schluss.
1987
kaufte der italienische Unternehmer R. Artioli den legendären
Namen Bugatti. Die Sache liess sich zunächst gut an, zumal
es Artioli gelangt, die ebenfalls legendäre Firma Lotus
ebenfalls zu erwerben. Die Geburt einer Supermarke musste aber
1995 aufgegeben werden - wieder war es die damalige Wirtschaftskrise,
die Bugatti zum Verhängnis wurde.
Drei
Jahre später, 1998, kaufte VW die Rechte an dem grossen
Markennamen und stellte schon 1999 auf dem Genfer Automobilsalon
den Bugatti EB 218 vor. Diese Studie wurde sehr schnell
weiterentwickelt; schon 2001 sollte der Bugatti Veyron 16.4
genannte Supersportwagen in die Serienproduktion gehen.
Letztlich dauerte es aber doch bis zum Herbst 2005, bis die ersten
Exemplare des auf 300 Stück limitierten Modells aus der Produktionshalle
rollen konnten.
Dieser
16-Zylinder-Wagen hat eine Leistung von 736 KW (entspricht 1001
PS) und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 407 km/h.
Damit war er das schnellste strassenzugelassene Serienfahrzeug
der Welt, bis er durch die seltene S-Version (1200 PS, 431 km/h)
getoppt wurde.
Derzeit arbeitet VW an dem Bugatti 16C Galibier, eine komfortable
Reiselimousine, die in Produktion gehen soll, sowie der letzte
der 300 projektierten Bugatti Veyron 16.4 aus der Produktionshalle
fährt.
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